Trimethylaminurie (TMAU): Das „Fischgeruchs-Syndrom“

2025-03-31
Trimethylaminurie (TMAU): Das „Fischgeruchs-Syndrom“

Trimethylaminurie (TMAU), auch bekannt als „Fischgeruchs-Syndrom“, ist eine seltene Stoffwechselstörung, die dazu führt, dass Betroffene stark nach Fisch riechen. Sie tritt häufiger bei Frauen auf und wird mit Mutationen im FMO3-Gen in Verbindung gebracht, die den Abbau von Trimethylamin verhindern. Diese Chemikalie reichert sich an und wird über Schweiß, Urin und Atemluft freigesetzt. Obwohl nicht lebensbedrohlich, beeinträchtigt TMAU die Lebensqualität erheblich. Die Behandlung konzentriert sich auf die Symptomkontrolle durch Ernährungsumstellung (Vermeidung trimethylaminreicher Lebensmittel), Hygienemaßnahmen, Stressreduktion und manchmal Antibiotika oder Aktivkohle. Es gibt derzeit keine Heilung.