Trumps akademische Säuberung: Eine Rückkehr zum Anti-Intellektualismus
Dieser Artikel verfolgt die Geschichte von Anti-Intellektualismus und Xenophobie in der amerikanischen Wissenschaft, von der Gründung der University of Virginia durch Thomas Jefferson bis zum Vorgehen der Trump-Administration gegen internationale Studierende. Der Autor argumentiert, dass eine lange Tradition von Nativismus und Feindseligkeit gegenüber Intellektualismus den akademischen Fortschritt und die internationale Zusammenarbeit immer wieder behindert hat. Von der frühen Diskriminierung des Mathematikers James Joseph Sylvester über den McCarthyismus bis zur aktuellen Ausweisung internationaler Studierender hat der Internationalisierungsprozess des amerikanischen Hochschulwesens zahlreiche Rückschläge erlitten. Dieser Anti-Intellektualismus, so der Autor, macht Amerika nicht nur dümmer und provinzieller, sondern schwächt auch seine globale Wettbewerbsfähigkeit. Der Artikel kritisiert auch die Haltung der demokratischen Führungsriege zu Israel, da sie deren wirksamen Schutz internationaler Studierender behindert.