Ichijodani ausgegraben: Die Geheimnisse einer Samurai-Stadt enthüllt
Ausgrabungen in Ichijodani, einst eine der größten Städte des mittelalterlichen Japans, haben einen Schatz an Artefakten zutage gefördert, die das opulente Leben seiner Samurai-Bewohner und den überraschenden Wohlstand der Stadt offenbaren. Archäologen haben Samurai-Residenzen, die Überreste des Palastes des Asakura-Klans, exquisite Keramik und Teeservices sowie den ältesten bekannten japanischen Blumengarten entdeckt. In seiner Blütezeit rivalisierte Ichijodani mit Kyoto und wurde schließlich von Oda Nobunaga zerstört. Nach 400 Jahren der Vergessenheit wiederentdeckt, bietet der Fundort einen unvergleichlichen Einblick in das städtische Leben im späten Mittelalter Japans und die Samurai-Kultur während der turbulenten Sengoku-Zeit.