Irlands Moore: Ein gerechter Übergang zwischen Tradition und Umweltanforderungen

2025-04-20
Irlands Moore: Ein gerechter Übergang zwischen Tradition und Umweltanforderungen

Der schrittweise Ausstieg Irlands aus der Torfverbrennung zur Erreichung der Klimaziele hat eine Debatte über die Zukunft seiner Moore ausgelöst. Dieses Interview mit dem Humangeographen Breandán Ó Caoimh untersucht die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Übergangs. Ó Caoimh betont die Notwendigkeit, die Reduzierung der kommerziellen Torfnutzung mit dem Respekt vor den Bedürfnissen der ländlichen Gemeinden, die auf Torf angewiesen sind, in Einklang zu bringen. Er befürwortet einen integrativeren Ansatz, der den Übergang durch Dialog und Anreize statt durch Strafmaßnahmen steuert. Er fordert auch ein dezentralisierteres Regierungsmodell, das lokale Gemeinschaften befähigt, Lösungen zu entwickeln, die auf ihre spezifischen Gegebenheiten zugeschnitten sind. Letztlich muss Irland den Umweltschutz mit der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit für ländliche Gemeinden in Einklang bringen, was eine Zusammenarbeit zwischen Staat, Privatsektor, Gemeinden und Landbesitzern erfordert.