Das Wasser der Erde: Einheimisch, nicht außerirdisch?
Eine neue Studie, die in Icarus veröffentlicht wurde, stellt die lang gehegte Annahme in Frage, dass das Wasser der Erde aus dem Weltraum stammt. Forscher analysierten einen Enstatit-Chondriten-Meteoriten, dessen Zusammensetzung der frühen Erde ähnelt. Mithilfe eines Synchrotrons entdeckten sie Wasserstoff im Meteoriten und bewiesen, dass es sich nicht um eine irdische Kontamination handelte. Dies deutet darauf hin, dass die Bausteine der Erde viel wasserstoffreicher waren als bisher angenommen, und genügend Wasserstoff enthielten, um das Wasser der Erde zu erklären. Die Studie unterstützt stark die Theorie, dass das Wasser der Erde einheimisch ist, eine natürliche Folge der Planetenbildung, anstatt ein Ergebnis von Asteroideneinschlägen.