Die Raumfahrtökonomie 2025: Jenseits des Hype-Zyklus
Die ersten Monate des Jahres 2025 zeigen einen reifenden kommerziellen Raumfahrtsektor, der seine Honeymoon-Phase hinter sich gelassen hat. Investitionen werden selektiver, die Einbindung der Regierung nimmt zu und Wettbewerbsvorteile schwinden. Während der Weltraum weiterhin eine starke Plattform für wirtschaftliche und technologische Veränderungen darstellt, gewinnen geopolitische Realitäten und makroökonomische Zwänge zunehmend an Einfluss. Diese Analyse untersucht die dreischichtige Architektur der Raumfahrtökonomie: Infrastruktur, Distribution und Anwendungen, wobei die Bedeutung softwaredefinierter Schichten hervorgehoben wird. Makroökonomische Gegenwinde und technologische Rückenwind existieren nebeneinander, mit steigenden Chancen in verteidigungsnahen Sektoren, aber Herausforderungen bleiben in kommerziellen Anwendungen bestehen. Der Wettbewerb verschärft sich, wobei SpaceX mit Herausforderungen durch Blue Origin, Rocket Lab und andere konfrontiert ist. GeoAI entwickelt sich zu einem neuen Wachstumsbereich, während Unternehmen der Distributionsschicht mit weniger Mitteln mehr erreichen. Zukünftige Investitionen sollten sich auf die strategische Bedeutung von KI, die treibende Kraft der Verteidigungsausgaben und den Reset der Infrastruktur konzentrieren.