Indianische Überlieferungen erweitern die Erdbebenhistorie im Nordosten Nordamerikas

2025-04-22
Indianische Überlieferungen erweitern die Erdbebenhistorie im Nordosten Nordamerikas

Eine neue Studie legt nahe, dass die Einbeziehung mündlicher Überlieferungen und Ortsnamen der amerikanischen Ureinwohner unser Verständnis der seismischen Aktivität im Nordosten Nordamerikas deutlich verbessern kann. Der Name "Moodus" in Connecticut, abgeleitet von einem Algonkin-Wort, das "Ort der Geräusche" bedeutet, korreliert mit der langen Geschichte der Region von erdbebenartigen Dröhnen. Ebenso übersetzt sich der Mount Nashoba in der Nähe von Boston mit "zitternder Hügel", was die Beweise für häufige seismische Aktivität weiter untermauert. Die Forscher fordern eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ethnologen, um die Sprachen und Erzählungen der amerikanischen Ureinwohner zu nutzen, um die Erdbebenaufzeichnungen der Region zu erweitern und seismische Gefahren besser zu bewerten.

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