Mehrheit der Briten könnte sich jetzt als neurodivergent betrachten
2025-05-05
Eine führende Psychologin legt nahe, dass sich die Mehrheit der Briten aufgrund des gestiegenen Bewusstseins und des verminderten Stigmas in Bezug auf Erkrankungen wie Autismus, Legasthenie und Dyskalkulie jetzt als neurodivergent bezeichnen könnte. Professorin Francesca Happé führt dies sowohl auf eine Zunahme von Diagnosen als auch auf Selbstdiagnosen zurück. Während sie die größere Toleranz, insbesondere bei jüngeren Generationen, begrüßt, warnt sie auch vor Überdiagnosen und merkt an, dass Verhaltensweisen, die früher als bloße Exzentrizitäten galten, jetzt als neurologische Erkrankungen bezeichnet werden könnten.