Microsofts harter neuer Ansatz: Sperrlisten und „gute Fluktuation“
Microsoft implementiert zwei umstrittene Managementstrategien, die eine härtere Haltung gegenüber der Mitarbeiterleistung signalisieren. Das Unternehmen fügt nun unterdurchschnittliche Mitarbeiter zu einer zweijährigen Sperrliste hinzu, die eine Wiedereinstellung verhindert. Darüber hinaus werden diese Entlassungen als „gute Fluktuation“ eingestuft, was die Bereitschaft zeigt, diese Mitarbeiter gehen zu lassen. Diese Änderungen sind Teil eines umfassenderen Bestrebens, das Leistungsmanagement zu optimieren, indem Mitarbeiter mit geringer Leistung schnell entfernt und ihre Rückkehr verhindert wird. Obwohl keine spezifischen Ziele für die „gute Fluktuation“ öffentlich bekannt gegeben wurden, gewinnt sie auf Führungsebene an Bedeutung, da die Leistungserwartungen steigen. Dies spiegelt Amazons berüchtigte „nicht bereute Fluktuation“ und ähnliche Praktiken bei Meta wider und unterstreicht einen breiteren Branchentrend hin zu strengeren Leistungsstandards und weniger Nachsicht. Anfang dieses Jahres entließ Microsoft 2.000 unterdurchschnittliche Mitarbeiter ohne Abfindung, was diesen Wandel noch stärker unterstreicht.