Kommt ein neuer KI-Winter?

2025-05-19

Dieser Artikel untersucht den aktuellen Stand der künstlichen Intelligenz und argumentiert, dass die gegenwärtigen Erwartungen übertrieben optimistisch sind. Von gescheiterten maschinellen Übersetzungsprojekten der 1960er Jahre bis hin zu den Einschränkungen großer Sprachmodelle (LLMs) von heute argumentiert der Autor, dass KI zwar in bestimmten Bereichen wie der medizinischen Bilderkennung Anwendung findet, aber noch weit von einer echten „denkenden Maschine“ entfernt ist. LLMs leiden unter „Halluzinationen“ und erzeugen häufig falsche Informationen, die eine gründliche Überprüfung durch Menschen erfordern – eine erhebliche Diskrepanz zwischen Realität und Hype. Aktuelle KI-Anwendungen im Kundenservice und bei der Code-Unterstützung sind vielversprechend, aber ihre Rentabilität und breite Anwendbarkeit müssen sich noch beweisen. Der Autor legt nahe, dass angesichts des sich verändernden Wirtschaftsklimas und der inhärenten Grenzen der Technologie das KI-Feld einen neuen „Winter“ erleben könnte.