Sortition: Eine Rückkehr zur antiken athenischen Demokratie?
Dieser Artikel untersucht das Potenzial, Wahlen durch Sortition (zufällige Auswahl) politischer Vertreter zu ersetzen. Die antike athenische Demokratie nutzte Sortition für die Auswahl von Ratsmitgliedern und Geschworenen und verkörperte das Prinzip der rotierenden Regierungsführung. Angesichts von Problemen der Unterrepräsentation in heutigen Wahlsystemen schlagen Wissenschaftler und Aktivisten vor, die Sortition wiederzubeleben, um die Repräsentativität und Inklusion der Entscheidungsfindung zu verbessern. Der Artikel analysiert die Erfahrungen von Bürgerräten in Kanada, Irland und anderswo und erkennt das Potenzial der Sortition an, die Qualität von Entscheidungen und die Repräsentation zu verbessern, während gleichzeitig die Herausforderungen in Bezug auf Rechenschaftspflicht und öffentliches Engagement hervorgehoben werden. Letztendlich argumentiert der Artikel, dass Sortition kein einfacher Ersatz für Wahlen ist, sondern diese ergänzen sollte, gepaart mit effektiven Mechanismen der öffentlichen Kommunikation, um demokratische Ziele besser zu erreichen.