CERN führt erste Autopsie an radioaktivem Strahlfänger durch
Zum ersten Mal führte das CERN eine Autopsie an einem radioaktiven Strahlfänger durch, um Stickstofflecks zu untersuchen. Nach zehn Jahren Betrieb zeigte der Strahlfänger Anzeichen von Verschleiß. Die Ingenieure überwanden die Herausforderungen der stark radioaktiven Umgebung mit Robotern und einer automatisierten Kreissäge, um das Gehäuse des Strahlfängers zu sezieren und seine Komponenten aus hochdichtem, niedrigdichtem und extrudiertem Graphit zu untersuchen. Risse wurden im extrudierten Graphit gefunden, aber der niedrig- und hochdichte Graphit war in gutem Zustand. Diese Autopsie lieferte wertvolle Daten für den LHC Run 3 und zukünftige Strahlfängerdesigns für den HL-LHC und führte zu Verbesserungen bei der Konstruktion von Ersatzstrahlfängern.