Das Geheimnis des Ersten Weltkriegs: Wie die US-Regierung in zwei Jahren über 80 Städte baute
Während des Ersten Weltkriegs wurde die US-Regierung heimlich zum größten Wohnungsbauträger des Landes und errichtete in nur zwei Jahren über 80 geplante Gemeinden in 26 Bundesstaaten. Dies waren keine schnell errichteten Baracken, sondern sorgfältig geplante Viertel mit Parks, Schulen und Infrastruktur, die fast 100.000 Menschen beherbergten. Inspiriert von der Gartenstadtbewegung, priorisierten diese Gemeinden Einfamilienhäuser, die schließlich an die Bewohner verkauft wurden und so gemeinschaftliches Eigentum und Stabilität förderten. Obwohl das Programm mit dem Ende des Krieges endete, lebt sein Erbe in den vielen erhaltenen Vierteln und seinem Einfluss auf die Prinzipien der Stadtplanung weiter. Dieses vergessene Kapitel unterstreicht das Potenzial staatlicher Interventionen in großem Maßstab, um dringende Bedürfnisse zu befriedigen.