Eine Twain-Renaissance? 175 Jahre Harper's und das bleibende Erbe von Huckleberry Finn
Ist im 175. Jubiläumsjahr des Harper’s Magazine, einer Publikation, die regelmäßig Twains Werke veröffentlichte, eine Mark-Twain-Renaissance im Gange? Percival Everetts mit dem National Book Award ausgezeichneter Roman *James* stellt *Die Abenteuer des Huckleberry Finn* aus Jims Perspektive neu dar, während Shelley Fisher Fishkins neues Buch über Jim das erneuerte Interesse verstärkt. Conan O'Briens Dankesrede zum Mark-Twain-Preis übte subtile Kritik am politischen Klima. Ron Chernows neue Twain-Biographie befeuert diesen Aufschwung zusätzlich. Der Autor reflektiert seine persönliche, komplexe Beziehung zu Twains Werk und erforscht die Bedeutung dieser Renaissance sowie die andauernde Suche nach versteckten Bedeutungen in Twains Schriften. Letztendlich argumentiert der Essay, dass Everetts *James* erfolgreich Jims Innenleben hinzufügt und eine neue Perspektive auf die klassische Geschichte bietet.