Gehirnsymphonie: Neuronale Synchronizität im Zusammenhang mit kognitiven Fähigkeiten
Eine neue Studie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zeigt, dass unter Druck die neuronalen Signale im Gehirn wie ein gut eingespieltes Orchester synchronisieren. Diese neuronale Synchronizität passt sich dynamisch an verschiedene Situationen an und ist eng mit den kognitiven Fähigkeiten verknüpft. Die Forscher verwendeten EEG, um zu zeigen, dass Personen mit höheren kognitiven Fähigkeiten eine stärkere Synchronisation von Theta-Wellen im mittelfrontalen Gehirnbereich aufweisen, insbesondere während anspruchsvoller Denkaufgaben. Diese verbesserte Synchronisation ermöglicht eine bessere Konzentration und Filterung von Ablenkungen. Die Studie liefert eine wichtige Grundlage für das Verständnis von Intelligenz auf neuronaler Ebene.