Die Depersonalisierungskrise: Es ist nicht Einsamkeit, es ist Unsichtbarkeit

2025-06-20
Die Depersonalisierungskrise: Es ist nicht Einsamkeit, es ist Unsichtbarkeit

Dieser Artikel argumentiert, dass die heutige Gesellschaft mit einer wachsenden „Depersonalisierungskrise“ konfrontiert ist, die sich von Einsamkeit unterscheidet. Es ist das Gefühl, unsichtbar und ungehört zu sein, das aus standardisierten Interaktionen, übermäßigem Technologieeinsatz und sozialer Ausgrenzung resultiert. Durch Interviews mit Gig-Workern, Therapeuten und Ärzten zeigt der Autor, wie diese Faktoren das Gefühl, in menschlichen Beziehungen anerkannt zu werden, untergraben. Die Lösung, so der Autor, liegt darin, die Ursachen zu bekämpfen – standardisierte Interaktionen, Marginalisierung und übermäßige Bildschirmzeit – und die menschliche Verbindung in technologischen Fortschritten zu priorisieren, wobei die einfache Mechanisierung menschlicher Interaktion vermieden wird.