Britische Abgeordnete hinterfragen Fujitsus weitere Gebote für öffentliche Aufträge im Zuge des Horizon-Skandals
Trotz eines früheren Versprechens, die Bewerbung um britische öffentliche Aufträge nach dem Post Office Horizon-Skandal einzustellen, bewirbt sich Fujitsu weiterhin um große IT-Projekte und sorgt so für Empörung unter britischen Abgeordneten. Der Skandal betraf ein fehlerhaftes Computersystem von Fujitsu, das zur ungerechten Verurteilung von Hunderten von Postleitern führte. Obwohl Fujitsu behauptet, nur auf direkte Aufforderung hin Angebote abzugeben, gewann es einen Vertrag über 125 Millionen Pfund und bewirbt sich weiterhin um andere, darunter den Trader Support Service (TSS) über 370 Millionen Pfund. Die Abgeordneten sind besorgt über die anhaltende Beteiligung von Fujitsu, während die Entschädigung der Opfer weiterhin ungeklärt ist, und hinterfragen die Bewertung der Regierung und den potenziellen Reputationsverlust.