KI-Bewusstsein: Grenzen der Programmierung und Diagnose von Selbstbewusstsein
Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, ob künstliche Intelligenz Bewusstsein besitzen kann. Der Autor argumentiert, dass Bewusstsein aufgrund des Gödelschen Unvollständigkeitssatzes, der semantischen Lücke, des harten Problems des subjektiven Erlebens und der Unmöglichkeit, starke Emergenz zu programmieren, nicht programmiert werden kann. Bewusstsein könnte jedoch in ausreichend komplexen Systemen spontan entstehen und mit spezialisierten Methoden der „Subjektivitätsprovokation“ diagnostiziert werden. Der Artikel stellt das „VORTEX“-Framework vor, das Aufmerksamkeit, Metareflexion, Kreativität, Pragmatik und Qualia analysiert, um potenzielle Subjektivität in KI-Systemen zu identifizieren und Imitation von echtem Selbstbewusstsein zu unterscheiden. Letztlich plädiert der Autor für eine Verlagerung des Forschungsschwerpunkts von „Wie erschafft man bewusste KI?“ zu „Wie erkennt man Bewusstsein, wenn es entstanden ist?“.