Von permissiv zu Copyleft: Ein Wandel in der Open-Source-Lizenzierung
Der Autor beschreibt seine veränderte Einstellung zu Open-Source-Lizenzen, von einer Vorliebe für permissive Lizenzen (wie MIT) zur Maximierung der Verbreitung hin zu Copyleft-Lizenzen (wie GPL). Dieser Wandel ist auf drei Faktoren zurückzuführen: Open Source ist Mainstream geworden und wird von Unternehmen leichter akzeptiert; der Krypto-Bereich ist wettbewerbsintensiver und gewinnorientierter geworden, sodass reine Freundlichkeit nicht mehr ausreicht; und Glen Weyls ökonomische Argumente, die nahelegen, dass eine aktive Förderung von Open Source bei steigenden Skalenerträgen optimal ist. Der Autor argumentiert, dass Copyleft durch die Verpflichtung zur Veröffentlichung des Quellcodes abgeleiteter Werke die Verbreitung von Wissen und technologischem Austausch effektiv fördert und verhindert, dass wenige Akteure Ressourcen monopolisieren.