KI-Agenten: Hype vs. Realität in 2025
Während 2025 als das Jahr der KI-Agenten angepriesen wird, argumentiert ein erfahrener Entwickler von KI-Systemen im Produktivbetrieb dagegen. Basierend auf einem Jahr der Entwicklung von über einem Dutzend KI-Agentensystemen in der Produktion hebt er drei oft übersehene Schlüsselrealitäten hervor: exponentiell wachsende Fehlerraten in mehrstufigen Workflows; quadratische Kostenentwicklung durch Kontextfenster; und die entscheidende Herausforderung, effektive Tools und Feedback-Systeme für Agenten zu entwickeln. Er argumentiert, dass erfolgreiche KI-Agentensysteme nicht vollständig autonom sind, sondern KI mit menschlicher Aufsicht und traditioneller Softwareentwicklung kombinieren, innerhalb definierter Grenzen arbeiten und über verifizierbare Operationen und Rollback-Mechanismen verfügen. Er prognostiziert, dass Teams, die eingeschränkte, domänenspezifische Tools entwickeln, die KI für komplexe Aufgaben nutzen und gleichzeitig die menschliche Kontrolle beibehalten, erfolgreich sein werden. Der Fokus sollte von "vollständig autonom" auf "extrem leistungsfähige Assistenten mit klaren Grenzen" verlagert werden.