Günstiges visuelles Mikrofon nutzt Licht zum „Hören“
Forscher am Beijing Institute of Technology haben ein kostengünstiges visuelles Mikrofon entwickelt, das Licht anstelle von Schall verwendet, um Audiosignale aufzuzeichnen. Mittels Ein-Pixel-Bildgebung detektiert das System subtile Vibrationen auf Oberflächen, die durch Schallwellen verursacht werden, und wandelt sie in hörbare Signale um. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mikrofonen benötigt dieser Ansatz nur Lichtübertragung, was ihn kostengünstiger und in Szenarien anwendbar macht, in denen herkömmliche Mikrofone versagen, wie z. B. Gespräche durch ein Fenster. Erfolgreiche Tests umfassten die Rekonstruktion gesprochener Zahlen und eines Abschnitts von Beethovens Für Elise, was das Potenzial für Anwendungen in Umweltüberwachung, Sicherheit und industrieller Diagnose aufzeigt.