Die Relativität des Falschen: Warum ‚Falsch‘ nicht immer gleich falsch ist
2025-08-26
Dieser Essay argumentiert, dass wissenschaftliche Theorien nicht einfach ‚richtig‘ oder ‚falsch‘ sind, sondern auf einem Spektrum der Genauigkeit liegen. Anhand des sich entwickelnden Verständnisses der Erdform – von flach über kugelförmig und abgeplattetes Sphäroid bis hin zu einem leicht birnenförmigen Modell – zeigt Asimov, dass wissenschaftlicher Fortschritt ein Prozess der Verfeinerung und nicht des Ersetzens ist. Ältere Theorien, obwohl unvollständig, enthalten oft wertvolle Wahrheiten, die in späteren, verfeinerten Modellen bestehen bleiben. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass es gerechtfertigt ist, das gegenwärtige wissenschaftliche Verständnis zu feiern, selbst wenn man dessen inhärente Unvollständigkeit anerkennt.
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