Synthetische Magnetfelder lenken Licht auf einem Chip für schnellere Kommunikation
Forscher der Shanghai Jiao Tong Universität und der Sun Yat-Sen Universität haben eine Methode entwickelt, um pseudomagnetische Felder in Silizium-Photonischen Kristallen zu erzeugen, die eine präzise Steuerung des Lichtflusses bei Telekommunikationswellenlängen ermöglichen. Durch systematische Veränderung der Symmetrie winziger sich wiederholender Einheiten können sie pseudomagnetische Felder mit maßgeschneiderten räumlichen Mustern entwerfen. Dies wurde in kompakten Geräten wie S-förmigen Wellenleitern und Leistungsaufteilern demonstriert, die erfolgreich einen Datenstrom mit 140 Gbps übertragen haben. Dieser Durchbruch eröffnet neue Wege für optische Computer, Quanteninformation und fortschrittliche Kommunikationstechnologien.