Zonierung überdenken, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen
Ein Artikel der National Association of Housing and Redevelopment Officials (NAHRO) argumentiert, dass restriktive Grundstücksnutzungsbestimmungen und Zonenordnungen zu höheren Wohnungspreisen, weniger Bauaktivitäten und einer geringeren Elastizität des Wohnungsangebots beitragen. Historisch genutzt, um den Immobilienwert zu steigern und manchmal bestimmte Bevölkerungsgruppen auszuschließen, behindert die Zonierung nun die Anpassungsfähigkeit von Gemeinden. Der Artikel beschreibt den historischen Zusammenhang zwischen Zonierung und rassischer/einkommensmäßiger Segregation und deren negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. Es werden sechs Empfehlungen vorgeschlagen: Abschaffung der Ein-Familienhaus-Zonierung, Bündelung von Zonenreformen, Erhöhung der Dichte in der Nähe öffentlicher Verkehrsmittel, Abschaffung von Parkvorschriften außerhalb des Grundstücks, Zulassung von ADUs und SROs sowie Anreize für Reformen auf Bundes- und Landesebene. Houston wird als Beispiel für eine Stadt genannt, in der die Aufhebung von Zonenbeschränkungen zu einem Anstieg des Wohnungsbaus geführt hat. Der Artikel endet mit der Betonung der Notwendigkeit einer kontextbezogenen Zonenreform.