Finnlands nahezu Obdachlosenlosigkeit: Lehren aus einer Erfolgsgeschichte
Die bemerkenswerte Reduzierung der Obdachlosigkeit in Finnland in den letzten drei Jahrzehnten, von über 16.000 im Jahr 1989 auf etwa 4.000 im Jahr 2020, ist das Ergebnis einer nachhaltigen nationalen Strategie, die sich auf einen „Housing First“-Ansatz konzentriert. Dieser Ansatz priorisiert die Bereitstellung von sofortiger, unabhängiger und dauerhafter Unterkunft, kombiniert mit integrierten sozialen Unterstützungsdiensten und finanzieller Unterstützung durch das Sozialleistungssystem. Im Gegensatz zu vorübergehenden Lösungen schafft diese Strategie eine stabile Grundlage für die Bewältigung anderer Bedürfnisse wie Beschäftigung und Gesundheitsversorgung. Der Erfolg unterstreicht die Bedeutung eines ausgewogenen Ansatzes, der finanzielle Hilfe, umfassende Unterstützung und ein erhöhtes Wohnungsangebot kombiniert, was sich als weitaus effektiver erweist als die Abhängigkeit von nur einem Hebel. Das finnische Modell bietet wertvolle Lehren für andere OECD-Länder, die versuchen, die Obdachlosigkeit effektiv zu bekämpfen.