Waldbrände in Los Angeles: Experten enthüllen unbequeme Wahrheiten
Die jüngsten verheerenden Waldbrände in Los Angeles heben ein kritisches Problem hervor, so die Brandeexperten Jack Cohen und Stephen Pyne. Sie argumentieren, dass das Ausmaß der Zerstörung vermeidbar war, aufgrund von gesellschaftlichen Missverständnissen über Feuer. Der traditionelle Fokus auf die „Wildland-Urban-Interface“ übersieht die Hauptrolle von vom Wind getragenen Glutresten bei der Entzündung urbaner Brände. Sie schlagen einen Wandel von der Brandbekämpfung zur Prävention von Zündpunkten in Gemeinden vor, durch Maßnahmen wie die „Hausverfestigung“, Landschaftsgestaltung und gemeinschaftliche Beseitigung von Gestrüpp. In Analogie zur Planung nach dem Brand von Chicago betonen sie die Stärkung der städtischen Widerstandsfähigkeit anstatt sich ausschließlich auf die Brandbekämpfung unter extremen Bedingungen zu verlassen.