Die Glaubwürdigkeitskrise in der Wissenschaft: Wie Metriken die Forschungsqualität gefährden
Die Wissenschaft steht vor einer Glaubwürdigkeitskrise, mit einer Rekordzahl an zurückgezogenen Publikationen und dem Aufkommen von KI-generierten Inhalten. Der Artikel argumentiert, dass die übermäßige Abhängigkeit von Metriken wie Publikationszahlen und Impact Factors zu einem „Indikatorismus“ geführt hat – einem Fokus auf die Manipulation von Metriken anstelle des Strebens nach echter Forschungsqualität. Dies hat zu unethischen Praktiken wie Zitationskartellen und gefälschten Daten geführt. Obwohl Metriken ihren Nutzen haben, plädiert der Autor für einen differenzierteren Ansatz, der qualitative Bewertungen neben quantitativen Daten einbezieht, um ein ganzheitlicheres Verständnis von Forschungsqualität und Glaubwürdigkeit zu erhalten. Das derzeitige System, so warnt er, riskiert, langfristigen wissenschaftlichen Fortschritt für kurzfristige Leistungsgewinne zu opfern.