Wird die Welt unbeversicherbar? Klimawandel und systemisches Risiko
Dieser Artikel untersucht die zunehmende Wahrscheinlichkeit, dass die Welt aufgrund steigender globaler Risiken unbeversicherbar wird. Der Autor beginnt mit seiner persönlichen Erfahrung, keine Versicherung gegen Hurrikane erhalten zu können, und hebt die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels hervor, was Versicherungsgesellschaften zwingt, sich aus Hochrisikogebieten zurückzuziehen oder die Prämien drastisch zu erhöhen. Der Artikel kritisiert die Abhängigkeit von rein politischen oder technologischen Lösungen und argumentiert, dass staatliche Mandate, die Versicherer zur Bereitstellung von Deckung zwingen, nicht nachhaltig sind und letztendlich die Steuerzahler mit massiven Verlusten belasten werden. Historische Präzedenzfälle für klimabedingte soziale Unruhen werden untersucht, wobei betont wird, wie die gegenwärtige Mentalität der „grenzenlosen Möglichkeiten“ die von der Natur auferlegten Beschränkungen ignoriert. Der Artikel schlussfolgert, dass die Welt unbeversicherbar wird, weil viele Dinge, die als selbstverständlich angesehen werden, nicht mehr wirtschaftlich tragfähig sind und die zunehmenden systemischen Risiken außerhalb der Reichweite rein politischer oder technologischer Lösungen liegen.