Brand in kalifornischem Lithium-Batteriewerk löst Bedenken hinsichtlich der Sicherheit sauberer Energie aus
Ein Großbrand in einer der größten Lithium-Ionen-Batteriespeicheranlagen der Welt im Monterey County, Kalifornien, brannte fünf Tage lang und zerstörte etwa 80 % der Batterien. Dies ist bereits der vierte Brand im Kraftwerk Moss Landing seit 2019 und nährt Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Abhängigkeit Kaliforniens von erneuerbaren Energien und Batteriespeichern. Der Vorfall hat zu Forderungen nach strengeren Sicherheitsvorschriften und einer stärkeren lokalen Kontrolle über die Standortwahl von Batteriespeicheranlagen geführt. Ein Mitglied der staatlichen Versammlung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die lokale Beteiligung am Genehmigungsverfahren und die Einrichtung von Pufferzonen um sensible Gebiete fordert. Obwohl erste Tests der EPA keine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Gesundheit durch die freigesetzten giftigen Gase ergaben, bleiben die Anwohner besorgt über die langfristigen Auswirkungen.