Cruzs Telekommunikationsdirektorin soll US-Breitbandprogramm leiten
Der US-Senator Ted Cruz hat eine Überarbeitung eines 42,45 Milliarden Dollar schweren Breitband-Ausbauprogramms gefordert, und nun wurde seine Telekommunikationsdirektorin Arielle Roth zur Leitung der National Telecommunications and Information Administration (NTIA) nominiert, der Behörde, die für die Verteilung der Gelder zuständig ist. Roths Nominierung steht noch unter dem Vorbehalt der Senatsbestätigung. Cruz hatte zuvor die Umsetzung des Broadband Equity, Access, and Deployment (BEAD)-Programms durch die NTIA kritisiert und sie eines \"Technologie-Bias\" beschuldigt, weil sie die Glasfaser bevorzugt habe. Roth selbst kritisierte das Programm dafür, dass es außergesetzliche Anforderungen und eine \"woke soziale Agenda\" hinzugefügt habe, was die Kosten erhöhe und die Teilnahme abschrecke. Ihre Ernennung könnte zu einer geringeren Betonung von Glasfaser und zu mehr Finanzmitteln für Kabel-, Festfunk- und Satellitendienste führen, was sich möglicherweise auf kommunale Breitbandnetze und Glasfasernetzwerke auswirkt.