Lean Design trifft Kybernetik: Der Benutzer definiert den Zweck
Dieser Artikel erforscht Design aus einer kybernetischen Perspektive und stützt sich auf die Ideen von Theoretikern wie Ashby und Beer. Er diskutiert Ashbys Gesetz der erforderlichen Vielfalt und hebt die Notwendigkeit ausreichender Vielfalt in einem Systemregler hervor, um Störungen zu bewältigen. Der Autor stellt die „Benutzerzweck-Hypothese“ und die „Gegenwirkungs-Hypothese“ vor und argumentiert, dass Benutzer letztendlich den Zweck eines Geräts bestimmen und Vereinfachung oder Komplexifizierung basierend auf dessen wahrgenommener Komplexität suchen. Der Artikel untersucht auch Poka-Yoke (Fehlervermeidung) in Lean-Prinzipien, die Kosten der Vielfalt im Design und die Bedeutung von sofortiger Rückmeldung, wobei das USB-Design als Fallstudie verwendet wird, die Kosten und Benutzererfahrung ausgleicht. Schließlich zitiert der Autor Krippendorff und betont, dass die Bedeutung eines Artefakts nicht inhärent ist, sondern vom Benutzer durch Interaktion zugewiesen wird, und fordert Designer auf, sich auf die Ermächtigung von Benutzern zu konzentrieren, anstatt spezifische Produkte zu entwerfen.