Die Informationsflut: Umgang mit der Nachrichtenüberlastung
In einer Reflexion über seine 45-jährige Karriere in der Technologie beklagt der Autor den Wandel von einzelnen Nachrichtenquellen hin zu hochgradig personalisierten Strategien im Zeitalter der Informationsüberflutung. Von der Anfangszeit von Fernsehen, Radio, Zeitungen und Zeitschriften bis zur Explosion von USENET und dem Web haben sich die Nachrichtenquellen exponentiell vermehrt und die menschliche Informationsverarbeitungskapazität überschritten. Angesichts einer Flut von Informationen, die oft unzuverlässig oder irrelevant sind, haben die Menschen Bewältigungsmechanismen entwickelt, darunter die vollständige Trennung vom Netz und digitale Sabbattage. Der Autor argumentiert, dass wir unsere Beziehung zur Information grundlegend überdenken müssen, indem wir bessere Unterscheidungsfähigkeiten kultivieren und psychische und kulturelle Abwehrmechanismen aufbauen, um im Chaos zu navigieren. Dies ist kein Problem, das durch Technologie oder Gesetze gelöst werden kann; es erfordert individuelle Anstrengungen, um unsere Fähigkeit zur Bewältigung der Informationsüberflutung zu verbessern.