Die Open-Source-Maintainer-Krise: Burnout, Druck und eine ungewisse Zukunft
Die State Of Open Konferenz 2025 beleuchtete die schwierige Lage von Open-Source-Maintainer:n: Freiwillige investieren unzählige Stunden in Projekte mit wenig Unterstützung, was viele zum Rücktritt oder zur Überlegung dazu bringt, aufzuhören. Der Rücktritt von Hector Martin, dem Leiter des Asahi Linux-Projekts, aufgrund von Burnout und anspruchsvollen Nutzern, veranschaulicht diese Krise. Maintainer:innen stehen unter Druck durch Nutzer, endlose Anfragen und gelegentlich negative Nachrichten. Selbst mit minimaler Unternehmensförderung überwiegen die Anforderungen bei weitem die Unterstützung. Umfragen zeigen, dass viele Maintainer:innen einen Rücktritt in Erwägung ziehen, und viele Projekte könnten nicht mehr gewartet werden. Das Problem ist nicht nur finanzieller Natur; es braucht auch mehr Beitragenden, um nicht-codebezogene Aufgaben wie Community-Management und Fundraising zu teilen. Aber Veränderung braucht einen Katalysator – vielleicht wird der Zusammenbruch eines großen Projekts die Leute endlich davon überzeugen, dass die Bezahlung von Open-Source-Maintainer:innen unerlässlich ist.