Großbritannien ändert KI-Regulierung: Risikominderung wichtiger als obligatorische Tests
Die britische Regierung hat ihren Ansatz zur KI-Gesetzgebung stillschweigend geändert und Pläne aufgegeben, KI-Unternehmen zu zwingen, dem AI Safety Institute (AISI) vorab Zugriff auf ihre Systeme für Tests zu gewähren. Dieser Schritt, der auf Widerstand der Industrie stieß, hat Bedenken hervorgerufen. Michael Birtwistle, stellvertretender Direktor des AISI, warnte, dass dies eine Reihe von gesellschaftlichen Schäden ungelöst lassen könnte, darunter algorithmische Verzerrungen. Der Wechsel erfolgt inmitten eskalierender Handelsstreitigkeiten mit den USA, wobei sich der britische Technologieminister Peter Kyle in Medienauftritten hauptsächlich auf die Ukraine und Zölle konzentriert und nur wenig zu der Änderung der KI-Politik äußert.