Transgenerationale Traumata: Epigenetische Spuren des Syrienkriegs
Eine bahnbrechende Studie verfolgte drei Generationen syrischer Flüchtlinge und enthüllte die transgenerationale Wirkung von Trauma. Die Forscher fanden heraus, dass die Gewalt während des syrischen Bürgerkriegs und des Angriffs auf Hama epigenetische Spuren im Genom der Nachkommen hinterlässt und sogar die biologische Alterung beschleunigt. Obwohl die Langzeitwirkungen dieser Veränderungen noch unklar sind, deutet die Studie darauf hin, dass die Auswirkungen traumatischer Erlebnisse auf zukünftige Generationen weitaus größer sein könnten als bisher angenommen, was die Notwendigkeit unterstreicht, alle Formen von Gewalt ernst zu nehmen. Die Forschung hebt die außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit syrischer Flüchtlingsfamilien angesichts von Trauma hervor, während sie weiterhin ein erfülltes Leben führen, Traditionen bewahren und durchhalten.