Tätowierungen und Krebsrisiko: Eine Zwillingsstudie zeigt erhöhte Gefahr

2025-03-04
Tätowierungen und Krebsrisiko: Eine Zwillingsstudie zeigt erhöhte Gefahr

Eine Studie, die die dänische Zwillings-Tätowierungs-Kohorte nutzt, zeigt ein erhöhtes Risiko für Lymphom und Hautkrebs bei tätowierten Personen im Vergleich zu nicht tätowierten Personen. Mittels Zwillingskohorten- und Fall-Kontrollstudiendesigns deutet die Forschung auf einen stärkeren Zusammenhang mit größeren Tätowierungen hin. Die Forscher vermuten, dass Tintenablagerungen mit dem umliegenden Gewebe interagieren, eine Immunantwort und vermehrte Zellproliferation auslösen und so das Krebsrisiko erhöhen könnten. Einschränkungen sind jedoch das Fehlen von Daten zur Sonnenexposition und eine detaillierte Klassifizierung der Tätowierungstypen. Weitere Forschung ist notwendig, um den ursächlichen Zusammenhang zwischen Tätowierungstinten-induzierter Karzinogenese zu klären und die öffentliche Gesundheitspolitik zu informieren.