Karteikarten: Ein Erbe der Aufklärung und ihre Schattenseite
Dieser Artikel verfolgt die Ursprünge der Karteikarte und enthüllt, dass sie mehr als nur ein einfaches Büro-Utensil ist. Eng verbunden mit der Schlüsselfigur der Aufklärung Carl Linnaeus, wurde die Karteikarte erfunden, um die Informationsüberlastung seiner botanischen Arbeit zu bewältigen, was die moderne Taxonomie und Informationsverwaltung maßgeblich beeinflusste. Die Anwendung der Karteikarte war jedoch alles andere als neutral; sie spielte eine Rolle bei Rassismus und politischer Verfolgung. Das FBI und das Naziregime nutzten Karteikarten, um Datenbanken zu erstellen, die bestimmte Bevölkerungsgruppen kategorisierten und überwachten. Der Artikel untersucht die Objektivität der Informationsorganisation und die Beziehung zwischen Macht und Technologie.