Schädel, Monster und Tod: José Guadalupe Posada neu betrachtet
2025-03-10
Der Kulturkritiker Ilan Stavans beschreibt Posadas Werk als eine Reise in ein Universum gothischer, grotesker, magischer und bizarrer Ereignisse, wobei der Tod ein Hauptthema ist – nicht ein existenzieller oder schmerzhafter Tod, sondern ein unwiderruflicher, sozialer und egalitärer. Seine Welt ist voller Fledermäuse, Greife, Skelette, Tierhybriden, Schlangen, Explosionen, Pistolen, Dämonen, Geister und Missbildungen. Anstatt diese grausamen Elemente als Randnotiz zu betrachten, sollten wir ihre inhärente Bedeutung berücksichtigen.