Der theoretische Engpass der Neurowissenschaften: Kann die räumliche Dynamik die Geheimnisse des Gehirns lüften?
Obwohl die Zellbiologie des Gehirns relativ gut verstanden ist, haben Neurowissenschaftler noch keine Theorie entwickelt, die erklärt, wie das Gehirn funktioniert. Dieser Artikel untersucht die größten Hindernisse in der Neurowissenschaft und identifiziert sie hauptsächlich als konzeptionell. Es fehlt an Modellen, die auf experimentellen Ergebnissen beruhen und erklären, wie Neuronen auf allen Ebenen interagieren. Das Gehirn wird nicht nur von externen und internen Reizen angetrieben; seine Autonomie ist erheblich. Darüber hinaus steht die traditionelle Annahme der Zeit als unabhängige Variable im Widerspruch zu experimentellen Ergebnissen; die räumliche Dynamik könnte einen geeigneteren Rahmen bieten. Der Artikel schlägt mehrere konzeptionelle Grenzen vor, die zu überwinden sind, und betont die Bedeutung von Einzelversuchsdesigns und -analysen sowie die Notwendigkeit verbesserter experimenteller Methoden, um die räumliche Dynamik des Gehirns aufzudecken.