Chan Chan: Die Geheimnisse einer verlorenen Andenstadt gelüftet
Dieser Artikel erforscht den Aufstieg und Fall von Chan Chan, der Hauptstadt der Chimú-Zivilisation im Norden Perus. Erbaut im trockenen Moche-Tal, wurde Chan Chan dank bemerkenswerter Bewässerungstechnik zu einem der größten städtischen Zentren Amerikas. Seine einzigartige Architektur spiegelt eine starre soziale Hierarchie wider. Jüngste archäologische Entdeckungen enthüllen eine weitaus komplexere soziale Struktur als bisher angenommen, mit verschiedenen Eliten und Einwanderern aus verschiedenen Regionen, nicht nur Handwerkern. Der Artikel beschreibt auch die umfangreichen Kinderopferrituale der Chimú, bei denen es sich um hoch organisierte staatliche Zeremonien handelte, keine zufälligen Ereignisse, die dazu dienten, die Macht zu festigen und die soziale Ordnung aufrechtzuerhalten. Ausgrabungen in Chan Chan und den umliegenden Gebieten prägen unser Verständnis der Chimú ständig neu und offenbaren eine dynamische und komplexe antike Gesellschaft.