Europas Tech-Industrie fordert „radikales Handeln“ zum Aufbau eines „Euro-Stacks“
Inmitten wachsender geopolitischer Spannungen haben über 80 europäische Technologieorganisationen einen Brief an die EU geschrieben und zu „radikalem Handeln“ aufgerufen, um die Abhängigkeit von ausländischer digitaler Infrastruktur und Dienstleistungen zu verringern. Sie befürworten einen „Euro-Stack“, bei dem heimische Alternativen mit starkem kommerziellem Potenzial priorisiert werden, von Apps und KI-Modellen bis hin zu Chips und Konnektivität. Der Brief betont die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von US-amerikanischen Technologiekonzernen zu reduzieren, und schlägt „Buy European“-Vorgaben für öffentliche Beschaffung und Subventionen für lokale Anbieter vor, um die Nachfrage anzukurbeln und europäisches Technologiewachstum und Innovation zu fördern. Dies folgt auf Bedenken hinsichtlich amerikanischer Durchführungsverordnungen, die Dienste stören könnten, und unterstreicht die Notwendigkeit digitaler Souveränität.