Imaginäre Freunde: Eine geheime Waffe für die kindliche Entwicklung?
Während der Covid-Lockdowns entwickelten viele Kinder imaginäre Freunde, wie mein Sohn und sein Freund aus einem Buch, "Big Bat". Die Psychologieprofessorin Tracy Gleason erklärt, dass diese Freunde alles sein können, vom Kind animiert und personifiziert. Studien zeigen, dass bis zu 65 % der 7-Jährigen welche haben. Entgegen der landläufigen Meinung ist dies kein Zeichen von Einsamkeit. Stattdessen ist es ein sicherer Raum für Kinder, um komplexe soziale Dynamiken zu bewältigen, mit den Regeln und Grenzen von Freundschaften zu experimentieren und sogar Emotionen auszudrücken und sich selbst zu regulieren. Imaginäre Freunde können freundlich oder schelmisch sein und spiegeln das Verständnis des Kindes für Beziehungen wider. Kurz gesagt, imaginäre Freunde sind ein normaler und häufiger Bestandteil der Kindheit, oft angetrieben von Spaß und Erkundung, nicht von psychischen Problemen.