Pornografie-Sucht widerlegt: Moral, nicht Pornografiekonsum, verursacht Probleme

2025-04-04
Pornografie-Sucht widerlegt: Moral, nicht Pornografiekonsum, verursacht Probleme

Eine Metaanalyse von Studien zum Pornografiekonsum stellt die lange gehegte Vorstellung der „Pornografie-Sucht“ in Frage. Die Forschung zeigt, dass moralische Inkongruenz, stark beeinflusst von Religiosität, ein viel stärkerer Prädiktor für pornografiebezogene Probleme ist als die Menge des konsumierten Pornomaterials. Schuldgefühle und Scham im Zusammenhang mit Pornografiekonsum resultieren oft aus diesem Konflikt zwischen persönlichen Werten und Verhalten, anstatt aus einem Suchtprozess. Die Studie legt nahe, dass Kliniker sich auf die Behandlung moralischer Konflikte und religiöser Überzeugungen konzentrieren sollten, um Einzelpersonen dabei zu helfen, ihre Werte und Verhaltensweisen in Einklang zu bringen, anstatt sich nur auf den Pornografiekonsum zu konzentrieren.