Reproduzierbarkeitskrise: Wie genomische Mutationen in Modellorganismen die Ergebnisse verzerren
Eine neue Studie zeigt, dass sich die Genome von Labor-Tiermodellen im Laufe der Zeit mit Mutationen anreichern, was erheblich zur Reproduzierbarkeitskrise in der wissenschaftlichen Forschung beiträgt. Die Forscher stellten fest, dass gängige Modelltiere wie Mäuse in jeder Generation neue Mutationen erwerben, die die Genregulation verändern und die experimentellen Ergebnisse beeinflussen können. Obwohl einige Labore versuchen, dies durch Kryokonservierung von Embryonen zu mildern, ist dies keine vollständige Lösung. Um die Reproduzierbarkeit zu verbessern, benötigen Wissenschaftler häufigere Genomsequenzierungen von Modellorganismen und ein besseres Verständnis der Unterschiede in der Genregulation, um die experimentellen Variablen besser zu kontrollieren.