Die Mitochondrien von Zugvögeln: Eine aufgeladene Energiequelle
Zwei Forschungsteams untersuchten unabhängig voneinander die Veränderungen der Mitochondrien während der Vogelzug. Kanadische Forscher führten simulierte Migrationsexperimente mit Gelbrücken-Waldsängern durch und fanden heraus, dass Zugvögel mehr Mitochondrien mit einer größeren Energieproduktionskapazität hatten. Ein amerikanisches Team nutzte ein mobiles Labor, das "MitoMobile", um verschiedene Unterarten von Weißkronen-Spöttern in freier Wildbahn zu untersuchen und kam zu ähnlichen Ergebnissen: Zugvögel besaßen mehr und effizientere Mitochondrien. Diese Studien heben die entscheidende Rolle der Mitochondrien bei der Fernwanderung von Vögeln hervor und zeigen das Engagement der Wissenschaftler in der wissenschaftlichen Forschung.