Nature veröffentlicht Peer-Reviews und fördert wissenschaftliche Transparenz
Die Zeitschrift Nature hat angekündigt, ab dem 16. Juni alle neu veröffentlichten Forschungsartikel automatisch mit ihren Peer-Review-Dateien und den Antworten der Autoren zu versehen. Ziel ist es, die „Black Box“ der Wissenschaft zu öffnen, die Transparenz zu erhöhen und das Vertrauen in den wissenschaftlichen Prozess zu stärken. Diese Änderung spiegelt eine Neubewertung der Forschungsbewertung und die Anerkennung der Bedeutung des Peer-Reviews wider, beeinflusst durch die erhöhte Offenheit während der COVID-19-Pandemie. Die Veröffentlichung von Peer-Reviews ermöglicht es einem breiteren Publikum, zu verstehen, wie Forschung betrieben wird, fördert die wissenschaftliche Kommunikation und bietet wertvolle Lernerfahrungen für Nachwuchsforscher.