Langweilige Städte machen krank

2025-01-02
Langweilige Städte machen krank

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass monotone und wenig anregende städtische Gestaltung nicht nur unansehnlich ist, sondern auch die Gesundheit der Bewohner aktiv schädigt. Der Artikel hebt die Diskrepanz zwischen menschlichen Bedürfnissen und der Stadtplanung des 20. Jahrhunderts hervor, die zu steigenden Raten von Depressionen, Krebs und Diabetes führt. Fortschritte in der Neurowissenschaft und der neuroarchitektonischen Forschung, die tragbare Technologien zur Messung der Reaktionen auf Umgebungen einsetzen, liefern konkrete Beweise für diesen Zusammenhang. Fortschrittliche Städte integrieren nun das Wohlbefinden in ihre Wirtschaftsstrategien, und die Bauindustrie beginnt, diese neurowissenschaftlichen Erkenntnisse in die Gebäudegestaltung zu integrieren und die menschliche Gesundheit neben strukturellen und energetischen Aspekten zu priorisieren. Dieser Wandel verspricht eine Zukunft mit fröhlicheren und anregenderen städtischen Räumen.