Die Ursprünge des Wokeness: Eine performative Moral aus der Akademie
Dieser Essay untersucht die Ursprünge und Entwicklung von „Wokeness“. Der Autor argumentiert, dass „Wokeness“ kein neues Phänomen ist, sondern aus den 1980er Jahren stammt, als Studentenaktivisten der 1960er Jahre Professoren wurden und ihre politischen Ansichten in die akademische Welt einbrachten, was zur ersten Welle der politischen Korrektheit führte. Soziale Medien und die Polarisierung der Medien schürten die zweite Welle, schufen die „Cancel Culture“ und verstärkten die Empörung durch Algorithmen. Der Autor betrachtet „Wokeness“ als performativen Moralismus, dessen Gefahr darin liegt, komplexe Regeln an die Stelle echter Tugend zu setzen. Da es derzeit zurückgeht, schlägt der Autor vor, es wie eine Religion zu behandeln, um zukünftige Vorkommnisse zu verhindern und den intellektuellen Pluralismus zu erhalten.