Warum sterben Bienen nach dem Stich? Eine Selbstmordmission für das Volk?
Bienen sterben nach einem Stich, weil ihre Widerhaken versehenen Stachel in der Haut des Opfers stecken bleiben und einen Teil ihres Hinterleibs abreißen. Dies ist kein einfacher Unfall, sondern eine evolutionsbiologische Strategie. Der Stachel, verbunden mit einem Giftsack und einer Muskelpumpe, injiziert weiterhin Gift, selbst nachdem die Biene gestorben ist. Dies steht im Gegensatz zu Wespen, deren Stachel keine Widerhaken hat und daher mehrfache Stiche ermöglicht. Der Artikel untersucht die evolutionären Gründe für dieses selbstmörderische Verhalten und betrachtet die soziale Struktur von Bienen, das Immunsystem, die Gruppenselektion und die Verwandtenselektion. Arbeiterinnen sind reproduktiv steril und daher entbehrlich, ihr Opfer schützt die Königin und den Bienenstock. Der Artikel beleuchtet auch die Theorie der Verwandtenselektion und die Haplodiploidie, und erklärt, wie die hohe Verwandtschaft zwischen Arbeiterinnen dieses altruistische Verhalten fördert. Obwohl nicht perfekt, bietet die Theorie eine überzeugende Erklärung für die Entwicklung dieses selbstmörderischen Abwehrmechanismus.