Vier Jahre nach dem Stromausfall in Texas: Zweifel an der Zuverlässigkeit des Stromnetzes bleiben

2025-02-16
Vier Jahre nach dem Stromausfall in Texas: Zweifel an der Zuverlässigkeit des Stromnetzes bleiben

Vier Jahre nach dem tödlichen Stromausfall in Texas im Jahr 2021 bleiben Zweifel an der Zuverlässigkeit des Stromnetzes des Bundesstaates bestehen. Obwohl die Landesregierung die Stromerzeugung aus Erdgas erhöht hat, ist Texas von benachbarten Netzen isoliert und daher vollständig auf die eigene Versorgung angewiesen. Eine aktuelle Prognose des Netzes deutet darauf hin, dass die Nachfrage bereits 2026 das Angebot übersteigen könnte. Experten äußern sich skeptisch und argumentieren, dass die Prognose das Nachfragewachstum überschätzt, teilweise aufgrund der Einbeziehung "spekulativer" Nachfrageprognosen in die Gesetzgebung. Obwohl Texas Fortschritte bei der Produktionskapazität und der Infrastruktur gemacht hat, wie z. B. die Wetterfestigung von Kraftwerken und die Entwicklung von Solarenergie, führen das Fehlen von Verbesserungen der Energieeffizienz, die unzureichende Überwachung der Erdgasversorgung und die Weigerung, sich mit benachbarten Netzen zu vernetzen, dazu, dass die Zuverlässigkeit des texanischen Stromnetzes langfristige Herausforderungen bewältigen muss. Eine Bewohnerin, die ihre Mutter beim Stromausfall 2021 verloren hat, hat sich sogar für einen Aufenthalt in Florida im Februar entschieden, was die anhaltenden Sorgen um die Zuverlässigkeit des Netzes verdeutlicht.